Kerbempfindlichkeit

Kerbempfindlichkeit bei Kunststoff, einfach erklärt

Die Kerbempfindlichkeit ist die Neigung eines Kunststoffes zur Rissweiterbildung an gekerbten Stellen. Kritisch sind außerdem scharfe Kanten und abrupte Wandstärkensprünge, also alle Stellen mit Spannungskonzentration.

Bedeutung von Kerbempfindlichkeit

An Stellen mit Spannungskonzentration kann sich ein Riss leichter weiter ausbreiten. Eine hohe Kerbempfindlichkeit bedeutet deshalb eine ausgeprägte Rissneigung. Eine Aussage darüber liefert die Kerbschlagzähigkeit, die an einer gekerbten Probe gemessen wird.

Kerbempfindlichkeit in der Praxis

Bei Kunststoffteilen treten solche Stellen an Kerben, Kanten und Übergängen der Wandstärke auf. Wir verarbeiten Thermoplaste, Duroplaste und Elastomere zu technischen Kunststoffteilen.