Härteprüfung bei Kunststoff, Verfahren einfach erklärt
Die Härte eines Kunststoffes beschreibt den Widerstand, den er dem Eindringen eines Fremdkörpers entgegensetzt. Die Härteprüfung bestimmt diesen wichtigen Werkstoffkennwert mit genormten Verfahren.
Bedeutung von Härteprüfung
Für die Bestimmung der Kunststoffhärte ist die Kugeldruckhärte vorherrschend. In den Vereinigten Staaten wird oft die Rockwell-Härte ermittelt. Bei Elastomeren kommt die Shorehärte zum Einsatz, die mit einer Prüfspitze oder einem Prüfkegel bestimmt wird. Welches Verfahren passt, hängt also von der Materialart ab.
Härteprüfung in der Praxis
In der Praxis macht die Härteprüfung Kunststoffe vergleichbar und hilft bei der Werkstoffauswahl. Besonders bei Duroplasten spielt die Härte eine Rolle, denn ausgehärtete Duroplaste behalten ihre Form und Härte auch unter Hitzeeinwirkung. Wir verarbeiten Duroplaste, Thermoplaste und Elastomere zu technischen Kunststoffteilen.